{"id":2658,"date":"2026-02-17T11:59:00","date_gmt":"2026-02-17T10:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/innomedica.com\/?p=2658"},"modified":"2026-02-17T13:25:07","modified_gmt":"2026-02-17T12:25:07","slug":"parkinson-aus-zwei-perspektiven-ein-gespraech-mit-dr-filippo-donati","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/innomedica.com\/en\/parkinson-aus-zwei-perspektiven-ein-gespraech-mit-dr-filippo-donati\/","title":{"rendered":"Parkinson aus zwei Perspektiven: Ein Gespr\u00e4ch mit Dr. Filippo Donati"},"content":{"rendered":"<p>Er ist eine Person mit zwei sehr unterschiedlichen Rollen:&nbsp;Dr.&nbsp;Filippo Donati&nbsp;war&nbsp;\u00fcber zwanzig Jahre&nbsp;lang Chefarzt der Neurologie am Spitalzentrum Biel.&nbsp;2016&nbsp;wurde er mit der Diagnose konfrontiert, an Parkinson erkrankt zu sein. Als&nbsp;Experte auf diesem Gebiet hat er die&nbsp;Parkinson-Krankheit bei vielen&nbsp;Patient:innen&nbsp;diagnostiziert&nbsp;\u2013 und ist&nbsp;nun selbst auch Patient.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Durch seine&nbsp;Doppelrolle als Arzt und Patient&nbsp;sieht er die Krankheit&nbsp;nun&nbsp;aus unterschiedlichen Perspektiven. Er beschreibt diese&nbsp;im Buch&nbsp;\u00abDie kommenden Tage \u2013 mein Leben mit Parkinson\u00bb,&nbsp;welches 2024 im&nbsp;Verlag Armando&nbsp;Dad\u00f2&nbsp;Editore&nbsp;erschienen ist.&nbsp;Mitte April 2025&nbsp;durften wir&nbsp;mit ihm&nbsp;\u00fcber&nbsp;das Buch und&nbsp;seinen Umgang mit der Krankheit&nbsp;sprechen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Herr Donati, wie&nbsp;haben Sie auf die Diagnose reagiert&nbsp;\u2013 welche Gedanken und Gef\u00fchle&nbsp;kamen auf?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Nach der&nbsp;Diagnose von Parkinson war ich&nbsp;zun\u00e4chst erleichtert.&nbsp;Meine Schwester&nbsp;war&nbsp;an&nbsp;ALS&nbsp;(<\/em>Amyotrophe Lateralsklerose<em>)&nbsp;erkrankt, das ist eine Krankheit, die sich&nbsp;zu&nbsp;auch durch&nbsp;motorische St\u00f6rungen bemerkbar macht.&nbsp;Deshalb hatte ich den Verdacht, dass es bei mir auch ALS sein k\u00f6nnte.&nbsp;Und&nbsp;ich war erleichtert, weil&nbsp;diese Krankheit noch schlimmer ist als Parkinson.&nbsp;Eine weitere&nbsp;M\u00f6glichkeit, an die ich gedacht habe,&nbsp;war ein&nbsp;langsam wachsender gutartiger&nbsp;Hirntumor.&nbsp;Den&nbsp;k\u00f6nnte man&nbsp;operieren&nbsp;und fertig.&nbsp;Aber die Parkinson-Krankheit ist leider eine neurodegenerative&nbsp;Krankheit, die immer schlimmer wird.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Motorische St\u00f6rungen waren die ersten Symptome, die&nbsp;Sie bemerkt haben. Wie zeigten sich diese?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich hatte damals Probleme bei&nbsp;Bewegungen mit der rechten Hand, beispielsweise beim Bedienen der Computer-Maus oder beim Schreiben&nbsp;und sp\u00e4ter auch mit der linken Hand.&nbsp;Dazu kam eine generelle Verlangsamung&nbsp;bei vielen Bewegungen.&nbsp;Das waren am Anfang die deutlichsten Ver\u00e4nderungen.&nbsp;Die bemerkte ich etwa zwei Jahre vor der Diagnose.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als Experte kennen Sie die Symptome von Parkinson sehr gut. Haben&nbsp;Sie sich&nbsp;in den zwei Jahren&nbsp;die Diagnose&nbsp;nicht bereits&nbsp;selbst&nbsp;gestellt?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Man sagt ja, \u00c4rzte&nbsp;sind die schlechtesten Patienten.&nbsp;Zu Beginn habe ich die Realit\u00e4t klar ignoriert. Es hat zwei Jahre gebraucht, bis ich zu einem Neurologen gegangen bin.&nbsp;Ich dachte immer, vielleicht verschwinden die Symptome&nbsp;wieder.&nbsp;Weil meine Schwester an ALS gestorben ist, hatte ich auch Angst, diese Krankheit zu haben.&nbsp;Deshalb habe ich lange keinen Arzt konsultiert und mit niemandem dar\u00fcber gesprochen.&nbsp;Als&nbsp;erstes habe ich meiner Frau davon erz\u00e4hlt. Danach bin ich&nbsp;zu&nbsp;einem&nbsp;mit mir befreundeten&nbsp;Neurologen gegangen&nbsp;und er&nbsp;hat&nbsp;meine Vermutungsdiagnose best\u00e4tigt.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit den motorischen St\u00f6rungen haben wir bereits k\u00f6rperliche Auswirkungen von Parkinson&nbsp;angesprochen.&nbsp;Wie hat sich die Krankheit bisher auf Ihre Psyche ausgewirkt?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Etwa ein Jahr nach der Diagnose hatte ich&nbsp;mit einer Depression zu k\u00e4mpfen.&nbsp;Diese habe ich&nbsp;erfolgreich mit einer medikament\u00f6sen Therapie behandelt.&nbsp;Dazu kamen Angstzust\u00e4nde \u2013&nbsp;es&nbsp;geh\u00f6rt oftmals auch zur Krankheit, dass Patientinnen und Patienten&nbsp;sehr sensibel auf neue Situationen und Ver\u00e4nderungen reagieren. Dies ist auch bei mir der Fall, ich&nbsp;gerate wegen Kleinigkeiten schnell in&nbsp;Angstzust\u00e4nde.&nbsp;Dann sp\u00fcre ich eine Nervosit\u00e4t und Verkrampfung im ganzen K\u00f6rper.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6nnen Sie ein&nbsp;Beispiel nennen f\u00fcr eine solche Kleinigkeit?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein Beispiel ist die Steuererkl\u00e4rung.&nbsp;Da kommt es h\u00e4ufig zu Spannungen zwischen meiner Frau und mir, weil wir nicht gleicher Meinung sind.&nbsp;Und das f\u00fchrt dann zu Nervosit\u00e4t und&nbsp;Angst, die ich fr\u00fcher in solchen F\u00e4llen nicht hatte.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie gehen Ihre Frau und Ihre Kinder mit der Krankheit um?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Meine&nbsp;Familie hat&nbsp;Empathie und,&nbsp;zum Gl\u00fcck,&nbsp;viel Geduld und gibt mir Zeit. Parkinson-Patienten brauchen Zeit \u2013 sie machen alles deutlich langsamer.&nbsp;Wenn etwas schnell gehen muss, eines meiner Kinder sagt, \u2018Papa hilf mir schnell\u2019,&nbsp;f\u00fchle ich mich&nbsp;manchmal&nbsp;\u00fcberfordert.&nbsp;<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie&nbsp;hat sich ihr Alltag ver\u00e4ndert?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich&nbsp;wache immer zwischen 6-8 Uhr auf, nehme meine Medikamente&nbsp;und bleibe noch eine halbe Stunde im Bett f\u00fcr meine Motorik-\u00dcbungen.&nbsp;Danach stehe ich auf, dusche mich und esse Fr\u00fchst\u00fcck. Fr\u00fcher&nbsp;brauchte ich 15 Minuten, bis ich aus dem Haus war. Jetzt sind es&nbsp;bis zu&nbsp;zwei Stunden.&nbsp;Ich brauche also deutlich mehr Zeit.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie haben lange gewartet, bis Sie mit jemandem \u00fcber die Symptome&nbsp;gesprochen haben.&nbsp;Hatte das nebst der Angst auch etwas mit Scham zu tun?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ja, ich war der Arzt und musste gesund sein.&nbsp;Und auch als&nbsp;ich es&nbsp;dem Spital-Direktor und meinem Stellvertreter&nbsp;sagte, habe ich nicht&nbsp;ausf\u00fchrlich&nbsp;dar\u00fcber&nbsp;erz\u00e4hlt, sondern nur informiert.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie nehmen Sie den gesellschaftlichen&nbsp;Umgang mit&nbsp;Parkinson wahr?&nbsp;Bestehen falsche Vorstellungen?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Krankheit wird&nbsp;in der Gesellschaft klar stigmatisiert.&nbsp;Vielleicht nicht am Anfang, aber nach einer gewissen Zeit sieht man Betroffenen an, dass sie Parkinson haben.&nbsp;Deshalb gibt es auch den Begriff \u00abWartezimmer-Diagnose\u00bb&nbsp;\u2013&nbsp;sobald&nbsp;Patienten aufstehen und ein paar Schritte gehen, kann&nbsp;man&nbsp;die Krankheit erkennen.&nbsp;Sie laufen&nbsp;leicht nach vorne gebeugt, mit kleinen Schritten. Das ist sehr typisch&nbsp;sowie auch der Tremor. Aber nur etwa&nbsp;dreiviertel&nbsp;der Patienten haben das Zittern&nbsp;\u2013 ich geh\u00f6re zum Viertel, die nicht zittern.&nbsp;Und was die Stigmatisierung betrifft:&nbsp;Viele Leute schliessen von den verlangsamten&nbsp;Bewegungen&nbsp;auf&nbsp;das Kognitive.&nbsp;Eine Mehrheit der Patienten hat aber keine starken kognitiven Einschr\u00e4nkungen.&nbsp;Ich&nbsp;spreche und bewege mich&nbsp;langsamer, aber kognitiv bin ich&nbsp;gleich schnell wie vorher.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sind deshalb Diskussionen schwierig, wenn das Gegen\u00fcber keine Geduld hat?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Genau.&nbsp;Bei Parkinson-Patienten gibt es auch die Tendenz zur Isolierung, die damit zusammenh\u00e4ngt:&nbsp;Leute h\u00f6ren h\u00e4ufig schlecht zu, und&nbsp;Patienten sprechen&nbsp;meistens&nbsp;leise, langsam&nbsp;und&nbsp;undeutlich.&nbsp;Deshalb gibt es&nbsp;Menschen, die es uninteressant finden, mit einem zu sprechen&nbsp;und sie reden lieber mit jemandem, den sie besser verstehen.&nbsp;Und weil sich die Betroffenen sch\u00e4men, isolieren sie sich&nbsp;immer mehr.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie ist das bei Ihnen, haben Sie noch viel Kontakt zu anderen Menschen?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich mache alles, was ich machen will.&nbsp;So sehe ich viele Leute, auch weil ich eine grosse Familie habe. Aber ich gehe auch gerne ins Theater&nbsp;und bin nach wie vor im&nbsp;Verwaltungsrat&nbsp;von zwei Stiftungen t\u00e4tig.&nbsp;Es ist mir sehr wichtig, sowohl intellektuell als auch&nbsp;k\u00f6rperlich aktiv zu sein.&nbsp;Und ich denke,&nbsp;es ist&nbsp;auch&nbsp;sehr wichtig, den Mut zu haben, mit anderen Leuten zu sprechen \u2013&nbsp;auch wenn ich mich&nbsp;mehrmals wiederholen muss und ich manchmal M\u00fche habe,&nbsp;mich zu konzentrieren und aufmerksam zu bleiben.&nbsp;<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie haben bereits mehrmals die \u00dcbungen erw\u00e4hnt, die sie machen, und schreiben im Buch auch&nbsp;von medikament\u00f6ser Therapie.&nbsp;Hat sich Ihre Meinung zu Therapiem\u00f6glichkeiten seit der Diagnose ver\u00e4ndert?&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Als ich noch kein Parkinson hatte, dachte ich immer, Physiotherapie bringt nicht viel.&nbsp;Aber jetzt mache ich diese \u00dcbungen jeden Tag&nbsp;\u2013 und sie&nbsp;helfen, das ist wissenschaftlich erwiesen.&nbsp;Nach einigen Jahren habe ich mich dann f\u00fcr eine Operation&nbsp;entschieden \u2013 die Deep Brain Stimulation.&nbsp;Die&nbsp;Entscheidung f\u00fcr oder gegen eine Behandlungsm\u00f6glichkeit&nbsp;habe ich immer im engen Austausch mit meinem Arzt gef\u00e4llt.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In welchem Verh\u00e4ltnis stehen&nbsp;dabei&nbsp;Ihre beiden Rollen \u2013&nbsp;Neurologe&nbsp;und Patient \u2013 zueinander?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich&nbsp;kann es vielleicht so sagen: Ich&nbsp;bin ein&nbsp;diskreter Experte&nbsp;und&nbsp;vor allem ein&nbsp;Patient \u2013&nbsp;in dem Sinne, dass ich meine&nbsp;Zweifel und Sorgen&nbsp;meinem Arzt&nbsp;immer klar&nbsp;mitgeteilt habe.&nbsp;H\u00e4ufig sind die&nbsp;gr\u00f6ssten Probleme&nbsp;der Patienten&nbsp;nicht diejenigen,&nbsp;an&nbsp;die der Arzt denkt.&nbsp;Die Patienten besch\u00e4ftigt es vor allem, wenn sie jeden Tag Angstzust\u00e4nde,&nbsp;Obstipationen&nbsp;(<\/em>Verstopfungen<em>)&nbsp;und Schmerzen&nbsp;haben&nbsp;oder mit Depressionen und Schlafst\u00f6rungen k\u00e4mpfen.&nbsp;Die Bewegungen, die beispielsweise bei meinen Untersuchungen getestet werden,&nbsp;mache ich sehr selten.&nbsp;Deshalb ist es teilweise fraglich, wie relevant solche Tests sind.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>War das auch ein Grund, weshalb Sie das Buch geschrieben haben&nbsp;\u2013 wollten Sie praktizierende \u00c4rztinnen und \u00c4rzte&nbsp;weiterbilden?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ja,&nbsp;auch. Ich&nbsp;habe meine Erfahrungen&nbsp;als Arzt&nbsp;und stelle jetzt fest, dass ich&nbsp;die Patienten&nbsp;beispielsweise&nbsp;nie aktiv nach Obstipation gefragt habe.&nbsp;Als Patient habe ich gelernt, welche Probleme&nbsp;vordergr\u00fcndig sein k\u00f6nnen.&nbsp;Ein weiteres Beispiel&nbsp;ist die Hyperaktivit\u00e4t.&nbsp;Etwa nach sechs Jahren Krankheit&nbsp;bin ich nachts h\u00e4ufig mehrmals aufgewacht und konnte nicht&nbsp;mehr einschlafen.&nbsp;Dann habe ich angefangen, die W\u00e4nde in unserem Haus&nbsp;zu streichen \u2013 wenn es&nbsp;irgendwo&nbsp;Flecken oder&nbsp;Kratzer&nbsp;gab, habe ich diese&nbsp;\u00fcbermalt. Ich war&nbsp;dann&nbsp;immer&nbsp;sehr stolz,&nbsp;bis ich im&nbsp;Tageslicht gesehen&nbsp;habe,&nbsp;dass&nbsp;man die kleinen Korrekturen sofort sieht&nbsp;(lacht).<\/em>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er ist eine Person mit zwei sehr unterschiedlichen Rollen:&nbsp;Dr.&nbsp;Filippo Donati&nbsp;war&nbsp;\u00fcber zwanzig Jahre&nbsp;lang Chefarzt der Neurologie am Spitalzentrum Biel.&nbsp;2016&nbsp;wurde er mit der Diagnose konfrontiert, an Parkinson erkrankt zu sein. Als&nbsp;Experte auf diesem Gebiet hat er die&nbsp;Parkinson-Krankheit bei vielen&nbsp;Patient:innen&nbsp;diagnostiziert&nbsp;\u2013 und ist&nbsp;nun selbst auch Patient.&nbsp; Durch seine&nbsp;Doppelrolle als Arzt und Patient&nbsp;sieht er die Krankheit&nbsp;nun&nbsp;aus unterschiedlichen Perspektiven. 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